Kopfleiste-2017
Trafoschaltmodul
TSM (N), TSM (S)

 

Das Trafoschaltmodul (TSM) gibt es in zwei Ausführungen, (N) für das Nordgleis und (S) für das Südgleis. Das TSM hat die Aufgabe, die eingestellte Betriebsart auf die Gleisanlage zu schalten Die Umschaltung erfolgt manuell über einen vierstufigen Drehschalter. Über das Schaltmodul kann man zwischen den folgenden vier verschiedenen Betriebsarten wählen: Dreileiter analog, Dreileiter digital, Zweileiter digital und Zweileiter analog. Im analogen Zweileiterbetrieb ist zusätzlich eine Fahrtrichtungsanzeige eingeschaltet. Im digitalen Zweileiterbetrieb unterscheiden sich die TSM (N) und TMS (S). Das TMS (S) speist bei digitalem Zweileiterbetrieb die Spannung mit gedrehter Polarität in das Südgleis, damit beim Überfahren einer Weichenverbindung in einem Bahnhof kein Kurzschluss entsteht. Dieses erfolgt beim TSM (N) nicht.

TSM Platine

TSM-4

Bild 1: Fertig aufgebautes TSM

 

Bild 2: Das TSM ist im Stelltischrahmen eingebaut

Die Voraussetzungen für den Betrieb dieses Trafoschaltmodules ist ein Dreileitergleis, z. B. märklin1 K-Gleis, wobei die linke und rechte Schiene gegeneinander isoliert sein müssen. Des Weiteren wird ein märklin1 Trafo mit mindestens 32VA benötigt. Wird für den Digitalbetrieb ein Booster benutzt, besteht die Möglichkeit, die Eingangsversorgungsspannung des Boosters über das Trafoschaltmodul ein – und auszuschalten. Das heißt, der Booster wird nur dann mit Spannung versorgt, wenn der digitale Betrieb gewählt worden ist. Wird das TSM auf einer Modulanlage mit einer Kehrschleife eingesetzt, muss eine Kehrschleifenumschaltung zur Vermeidung von Kurzschlüssen eingebaut werden.

Die Bedienung des TSM ist sehr einfach gehalten und bedarf nur einer kurzen Erklärung. Der vierstufige Drehschalter ist auf die gewünschte Betriebsart zu schalten und je nach Einstellung wird im analogen Betrieb das Triebfahrzeug über den Trafo und im digitalen Betrieb über den entsprechenden Digitalregler gesteuert. Im analogen Betrieb wird die Fahrtrichtung durch den Umschaltimpuls des märklin1 Trafos geändert. Im analogen Zweileiterbetrieb (2L - Betrieb) wird die Fahrtrichtung durch zwei LEDs angezeigt. Über einen separaten Umschalter kann der Standort des TSM zur Modulseite eingestellt werden.

 

Des Weiteren stellt das Trafoschaltmodul im analogen 2L - Betrieb noch eine Hilfsspannung, die über einen Brückenstecker ein- bzw. ausschaltbar ist, für eine eventuelle Gleisfreimeldung zur Verfügung. Diese wird zur Erkennung von Fahrzeugen, die „elektrisch“ gekennzeichnet sind (Motor, Lampen, Leitlack, etc.), bei abgeschalteter Fahrspannung benötigt.

Anschluss des Trafoschaltmodules:

Prinzipschaltbild TSM

Bild 3:  Prinzipschaltbild des TSM

*   Wird der Booster nicht über das TSM angeschaltet, kann der Trafoanschluss max. 16V AC entfallen. Dann müssen die gelben und braunen Eingänge farblich gebrückt werden. Nur so funktioniert die Fahrtrichtungsumschaltung im analogen 2L - Betrieb.

Das TSM benötigt ca. 100mA für die eigene Versorgung. Der Ausgang für die Gleisfreimeldesteuerspannung kann max. mit 1A belastet werden und ist gegen Kurzschluss gesichert. Die Steuerung kann max. 5A schalten, ist aber nicht mit einer Sicherung ausgestattet. Das heißt, dass für eine Absicherung zusätzlich gesorgt werden muss, z.B. durch die eingebaute Sicherung im märklin1 Trafo.

Die Fahrtrichtungsanzeige ist auf die TSM Platine so aufgesteckt, dass die Fahrtrichtung im analogen 2L - Betrieb vom Standort (Nord-/Südgleis), bitte den Schiebeschalter auf die richtige Stellung bringen (N/S), richtig angezeigt wird.

1 märklin eingetragenes Markenzeichen

 

Auf den folgenden Fotos sind diese TSM Schaltungen in den Stelltisch des Funktionsmoduls Ostende integriert.

 

TSM-1

TSM-2

Bild 4 und 5:  Stelltisch mit den beiden Umschaltern (N) / (S)

 

 

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