Kopfleiste-2017

Bahnhofsgebäude ”Neulingen” von Vampisol (Bausatz Ottersberg)

 

Einführung:

Für das Bahnhofsgebäude entschieden wir uns für den Bahnhof Ottersberg von Vampisol. Das Modell ist unserer Meinung nach einfach das schönste derzeit erhältliche Bahnhofsmodell und stellt die üblichen Schwarzwaldbahnhöfchen aber auch selbst die besseren Bausätze von anderen (Kleinserien-)Anbietern locker in den Schatten. Da wir den Bausatz nicht als "Ottersberg" sondern als fiktiven "Neulingen" gebaut haben, eröffneten sich einige Gestaltungsmöglichkeiten, die bei einem genauen Nachbau  ansonsten entfallen wären. Der Güterschuppen wird bei unserem Modell nicht direkt am Haupttrakt angebaut werden, sondern separat bei den beiden Gütergleisen aufgestellt. Wir entschieden uns außerdem für das Modell mit 9mm-Sockel, weil das Gebäude einen einigermaßen ebenerdigen Ausgang zum Bahnsteig haben sollte (am Ende ist es doch eine kleine Stufe geworden). Der Bausatz wird auf der Vampisol-Internetseite mit Schwierigkeitsgrad 5 beworben (das bedeutet, Zitat: "für Modellbaurastellis und ganz Harte - Kaum zu bewerkstelligen - so etwas haben wir nicht im Programm."). Dass der Bausatz tatsächlich an einigen Stellen etwas knifflig ist, sollte sich im weiteren Verlauf der Bauarbeiten bestätigen. Aber für den Anfang nahm ich das "Kaum zu bewerkstelligen" mal als Motivation wahr... Die Überlegung, dass man bei einer derartigen Beschreibung vielleicht mit etwas kleinem aus dem Vampisol-Sortiment zum Üben anfangen könnte um sich an die Verarbeitung der Gipsteile zu gewöhnen, war allerdings schnell ad acta gelegt: Wir brauchen das Gebäude schließlich JETZT...

 

 

 

 

Es geht los:

Zunächst sollte auf jeden Fall die Baunanleitung genau studiert werden. Ein "Drauflosbauen" ist definitiv nicht zu empfehlen. Daher sollten die nachfolgenden Ausführungen auch nur als Ergänzungen und mögliche Variationen der Bauanleitung verstanden werden. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Bereichen, die (derzeit) nicht oder nur kurz in der Bauanleitung angerissen werden sowie auf individuell von mir vorgenommenen Anpassungen. Außerdem sollte man sich vor dem Zusammenbau überlegen, ob man zuerst die Wände im unbearbeiteten Zustand zum Gebäude aufbaut und anschließend die Nachbearbeitung (Fugen verspachteln, Farbgebung, Alterung) und den Einbau der Fenster vornimmt oder ob man sich an die Anleitung hält und die einzelnen Wandteile vollständig mit Fenstern und Co. ausrüstet und erst dann auf die Grundplatte klebt. Ich habe mich für erstere und somit von der Anleitung abweichende Variante entschieden. Der zugrunde liegende Gedanke ist, dass die anfallenden Nacharbeiten wie Stoßkanten verfugen, Fugen auslegen und Steine nachbehandeln am kompletten Modell m.E. leichter zu bewerkstelligen sind. Wenn bereits alle Fenster, Simse und Fensterbänke eingebaut sind und die Mauern bereits farblich fertig sind, macht man sich die Arbeit an den Stoßkanten wieder damit zunichte, indem man Gips in die Fugen laufen lässt und evtl. auch nochmal schleifen muss. Anschließend ist auch die Nachbearbeitung der Alterung oft nicht ohne sichtbare Übergänge zu bewerkstelligen. Außerdem spart man sich mit der von mir gewählten Variante etwas, wovon es an dem Bausatz ohnehin schon genug gibt: Arbeit.

 

 

 

 

Vorbereiten der Grundplatte:

Anders als in der Bauanleitung beginnen die Arbeiten mit der Grundplatte. Das Gebäude wird bei uns auf einem Modulbahnhof eingesetzt und sollte, wenn es denn mal sein muss, ohne nennenswerte Beschädigungen abgenommen werden können. Die Grundplatte wird daher wie folgt vorbereitet: Wie eingangs erwähnt, haben wir die Version mit 9mm-Sockel und damit drei 3mm-Polystyrol-Platten. Die obere Platte mit der Fasung wird mit der mittleren satt mit Ruderer verklebt. Nun werden die beiden verklebten Platten mit der untersten (ohne Kleber) aufeinandergelegt und mit Zwingen fixiert. An fünf Stellen wurden Löcher gebohrt, in die für die Bauphase zunächst von oben Schrauben eingesetzt wurden. Später wird dann das Gebäude mit der nunmehr zweiteiligen von oben verschraubten Grundplatte auf seinen Platz auf dem Modul geklebt. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass das Gebäude beim Kleben ohne Druck und Spannung auf dem ebenen Untergrund steht. Die Schrauben werden zum Schluss von der Unterseite des Moduls aus in die Grundplatte geschraubt, sodass das Gebäude, im Fall der Fälle, durch Lösen der Schrauben von unten vom Modul gelöst werden kann. Von unten deshalb, weil das Gebäude zumindest zu Teilen eine Inneneinrichtung bekommen soll. Außerdem werden von der Grundplatte alle vorstehenden Teile auf der Bahnsteigseite abgeschliffen.

 

 

 

 

Zusammenbau der Wände:

Die Wandteile müssen zunächst von diversen kleinen Gussperlen befreit werden, die sich gerne in den Ecken und Kanten des Mauerwerks niederlassen. Mit einer Nadel oder spitzen Pinzette lassen sie sich aber problemlos wegschnippen. Anschließend habe ich alle Wände an den Stoßkanten mit Schmirgelpapier geglättet. Ein bis zwei Züge reichen, um die Flächen plan zu schleifen. Das Zusammensetzen der Wände gestaltet sich recht aufwändig. Weil es sich bei allen Wänden um Gips-Gussteile handelt, variieren die Materialstärken von Bauteil zu Bauteil leicht und auch innerhalb eines Bauteils gibt es es teilweise deutliche Unterschiede in der Materialstärke. Das macht ein Arbeiten mit Winkel und Co. schwierig, weil es bei mir öfter vorkam, dass ein rechter Winkel an der Innenseite noch lange keiner an der Außenseite war. Besonders widerspenstig zeigte sich hier der Haupttrakt. Die Giebelwände fliehen bei meinem Bausatz im unteren Bereich auf der Türseite nach außen. Nimmt man nun die Außenseite der Giebelwände als Maßstab und setzt sie passend auf die Grundplatte, baut man sich beim Haupttrakt ein Parallelogramm. Die Anpassungsarbeiten waren bei mir sehr umfangreich und variieren vermutlich von Bausatz zu Bausatz, von daher kann ich nur allgemein raten, dass man vor dem Kleben viele Stellproben machen sollte, bis wirklich alles möglichst gut passt. Ein gutes Augenmaß ist ob der Nichtanwendbarkeit der meisten anderen Messwerkzeuge von Vorteil. Wenn man an einigen Stellen schon "Pfuschen" muss, sollte man auf jeden Fall drauf achten, dass sich der Fehler nicht bei den folgenden Wänden des Mittel- und Nebentraktes fortsetzt. Für die ganzen Anpassungsarbeiten am Haupttrakt entschädigen dann die fast ohne Nachbearbeitung zusammenpassenden Wände des Mittel- und Nebentraktes. Geklebt habe ich die Wände, wie von Vampisol empfohlen, mit Ruderer L530. Der Kleber hat eine recht interessante Eigenschaft, die man sich zunütze machen kann, wenn etwas fertig geklebt ist, aber trotzdem nochmal gelöst werden soll. Trägt man auf die feste Verklebung erneut den Ruderer auf, löst er die Bestehende Klebung an und man kann die beiden Bauteile ohne Schäden vorsichtig wieder voneinander trennen. Ein "Feature", dass ich im Vorfeld durch Zufall entdeckt und später beim Haupttrakt gerne genutzt habe...

 

 

 

 

Außerdem sei noch folgendes erwähnt: Ich habe die Wände zwar auf der Grundplatte geklebt, jedoch nicht mit ihr verklebt. Ich habe zunächst die jeweils vier Wände des Haupt- und Nebentraktes zusammengeklebt und die beiden Wände des Mitteltraktes so angepasst, dass ich diese später ohne Nacharbeiten zwischen die beiden anderen Gebäudeteile stellen kann. Ich hatte nach dem Kleben somit vier Bauteile: Den Korpus des Haupttraktes, den des Nebentraktes und die zwei Wände des Mitteltraktes. Ich habe nicht das gesamte Gebäude zusammengeklebt, weil das Hantieren mit mehreren kleinen Bauteilen bei den nun folgenden Arbeiten leichter ist. Zudem hat man beim endgültigen Zusammenbau nur noch vier Stoßkanten, die ich, wie oben bereits erwähnt, im Vorfeld auf eine gute Passgenauigkeit hin bearbeitet habe. Außerdem habe ich die Ecken mit Holzleisten verstärkt, um eine möglichst hohe Stabilität zu erreichen. Hierbei kann man eine evtl. geplante Inneneinrichtung bereits berücksichtigen. Aufgrund der aus drei Schichten bestehenden Fenster, die weit in das Gebäude hineinragen, sollte man eine Innenwand einbauen. Verwendet man Leisten mit einem Maß von 0,5x0,5cm, kann man später die Innenwände auf den Eckleisten und auf den Rahmen der Fenster aufkleben und erhält eine gerade Innenwand.

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Farbgebung und Ausstattung der Wände:

Die Farbgebung bereitete mir im Vorfeld einiges an Kopfzerbrechen. Ich probierte diverse Rot- und Braun-Farbtöne für die Ziegelsteine in Kombination mit diversen hellen bzw. grauen Tönen für die Fugen aus. Allerdings kam ich zu dem Ergebnis, dass helle Fugen das Gebäude insgesamt und von weitem betrachtet eher grau und hell als ziegelrot erscheinen lassen. Nach diversem Herumexperimentieren bin ich zum Schluss also bei einer von mir erweiterten Variante der Bauanleitung gelandet. Dort wird das gesamte Mauerwerk mit einer dünnflüssigen Farbbrühe aus dunkelgrün, braun und grau komplett übergepinselt (meine Vallejo-Model-Air-Mischung: 3 Tropfen olivgrün 71.007, 3 Tropfen braun 71.040 und 2 Tropfen lichtgrau 71.050 auf viel Wasser). Auch hier sollte man vorher austesten, wie intensiv die Farbmischung sein soll. Ich landete jedenfalls ziemlich genau bei der Optik, die das Modell auch in der Bauanleitung hat. Dies war mit jedoch etwas zu dunkel und schmuddelig, auch wenn dies beim Vorbild in der Epoche 4 so gewesen sein mag.

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Die lange Suche nach einem geeigneten Ziegelrot-Farbton beendete dann ein durch Zufall gefundener Restposten von Auslaufartikeln der Firma Pelikan im Künstlerbedarf. Der Farbton mit der treffenden Bezeichnung "Ziegelrot" (Pelikan Plaka Nr.25) entsprach genau meinen Vorstellungen und ist mir ansonsten in keinem Farbsortiment untergekommen. Außerdem hat die Plaka-Farbe von Pelikan genau die richtige Konsistenz, um sie mit einem Borstenpinsel im Dry-Brush-Verfahren auf die vorgealterten Wände aufzutragen. Durch die schön tief gravierten Fugen gestaltet sich diese Arbeit am Hauptgebäude recht einfach. Beim Güterschuppen muss man mit sehr wenig Farbe arbeiten, weil die Fugen dort relativ flach ausgeführt sind. Der Unterschied von "Alterung nach Anleitung" und den zusätzlich behandelten Ziegeln wird auf dem Bild gut deutlich.

Sind die Wände fertig behandelt, werden die Fensterbänke und Gesimse eingebaut. Die Teile wurden ebenfalls mit der grün-grau-braunen "Mauerwerksbrühe" gestrichen und dann mit Sekundenkleber oder Weißleim eingesetzt. Auf den Ruderer verzichtete ich bei den Außenarbeiten wo es ging, weil die Dosierung bei so feinen Teilen nicht unbedingt leicht ist und glänzende Klebenasen die Optik nicht unbedingt verbessern. Dabei werden die Fensterbänke komplett und die Zierfriese bis auf die in/an den Stoßkanten zu den anderen Mauerteilen liegenden Seiten eingesetzt.

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Die Fenster werden, bis auf ein Detail, nach Anleitung zusammengesetzt. Die zusätzlichen  Kämpfer klebte ich bereits vor dem Einbau auf die Fenster, wobei auf eine exakte Lage zu achten ist, weil die Kämpfer die horizontale Lage der Fenster im Mauerwerk festlegen. Anschließend habe ich alle Fenster und Türen weiß (Revell 31105) gestrichen. Zu erwähnen ist, dass ich jeweils zwei Fenster und Türen verändert habe. Die zwei Türen zur Wartehalle sollen später geöffnet dargestellt werden, sodass ich die Türblätter aus dem Rahmen herausgeschnitten habe. Außerdem modifizierte ich zwei Erdgeschossfenster so, dass bei einem Fenster beide Flügel aufgeklappt und beim anderen Fenster ein Flügel "auf Kipp" dargestellt werden kann. Der Einbau der Fenster gestaltet sich exakt so, wie in der Anleitung beschrieben. Einige Fenster decken die Öffnung im Mauerwerk nur knapp (dann ist das Kleben problematisch) oder aber nicht komplett ab. Besonders groß sind die Lücken bei den beiden oberen Giebelfenstern am Nebentrakt. Für den "Lückenschluss" lassen sich die Reste der Lasercut-Bögen nutzen. Passend zurechtgeschnitten (und ggf. lackiert) sind die Lücken schnell verschlossen. Betrachtet man die Türen im Werkszustand, fehlt ihnen ein entscheidendes Detail: Es gibt nichts, um sie zu öffnen! Daher habe ich alle Türen mit Türklinken und Beschlag ausgerüstet. Ein passend zurechtgeschnittenes Stück Plastik bildet den Beschlag, den ich auf die Tür klebte. Nun wird mit einem 0,3mm-Bohrer ein Loch für die Klinke gebohrt, die ihrerseits aus 0,3mm-Messingdraht gebogen und sodann eingeklebt wird. Ist der Kleber getrocknet, werden Beschlag und Klinke mit silberner Farbe gestrichen. All dies habe ich nach dem Einbau der Türen in die Wände gemacht. Damit lassen sich zwar Fotos wie das unten stehende produzieren, was aber die unvorteilhafte Arbeitsposition samt Fluchen über das Abrutschen des Bohrers nicht kompensieren kann. Also besser vorher...

 

 

 

 

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Vergleich der Fenster vor und nach dem Streichen.

Geklebt wird mit Weißleim.

Das Loch für die Türklinke.

 

Sind diese Arbeiten erledigt, können die vier Teile auf die Grundplatte geklebt werden. Die Stoßkanten der Mitteltraktswände zu beiden Seiten waren bereits vorher angepasst, sodass das Zusammenfügen nun problemlos verlief.

 

 

 

 

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Aufkleben der Wandteile auf die Grundplatte.

 

Ecke zwischen Mittel- und Nebentrakt.

Erste Stellprobe am Bahnsteig.

Das Dach:

Beim Dach habe ich mich im Wesentlichen an die Anleitung gehalten. Im Vorfeld wurden die gelaserten Dachbauteile mit Beize behandelt, sodass die Optik von verwittertem Holz entsteht. Trotz genauen Arbeitens nach Anleitung sind bei mir Lücken an der Spitze des Giebels zwischen den Freisparren entstanden. Beim Nebentrakt waren diese gering, sodass sie durch Zusammenziehen der Freisparren geschlossen werden konnten. Am Hauptgiebel musste ich jedoch zurechtgeschnittene Füllstücke einsetzen. Dies war auch an einer Seite des Güterschuppens notwendig, die andere passte aus mir unerklärlichen Gründen perfekt. Außerdem ist das Dach bei mir abnehmbar, weil ich die Inneneinrichtung Stück für Stück später einbauen will. Dabei müssen am Nebentrakt die Enden der inneren Firstsparren zum Nebengebäude hin gekürzt werden und an der Unterseite des Daches festgeklebt werden (siehe Bild). Ansonsten ist die Abnahme des Daches vom Mitteltrakt nicht mehr möglich.

 

 

 

 

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Die Dachteile werden mit Holzbeize bearbeitet.

Lücke zwischen den Freisparren am Giebel des Haupttraktes...

...und hier mit Füllstücken geschlossen am Güterschuppen.

 

Dem Modell liegt keine Dacheindeckung bei, sodass man selber überlegen muss, ob man das Dach mit Teerpappe (Anleitung), mit Dachpfannen oder Welleternit deckt. Ich entschied mich für letzteres und wählte dazu die Kibri-Welleternitplatten mit der Artikelnummer 34143 aus. Dieses Material kann ich nicht empfehlen. Abgesehen davon, dass es durch seine Dicke recht schwer zu bearbeiten ist, lässt die Qualität "out of the box" doch zu wünschen übrig. Auf der Oberfläche befinden sich angespritzte Nasen, deren Existenz sich auf der detaillierten Seite nicht rechtfertigen lässt. Außerdem sind in der Mitte Abdrücke vom (vermutlich) Anguss zu sehen, deren Entfernung ebenfalls keinen Spaß bereitet. Die beigelegte Firstabdeckung disqualifiziert sich aufgrund der enormen Materialstärke ebenfalls von selbst. Sind die Platten in einen akzeptablen Zustand gebracht, werden sie zurechtgeschnitten und mit Aussparungen für Schornsteine und Dachluken versehen. Aufgrund der Dicke der Platten habe ich für die Dachluken eine Unterfütterung gebaut und hierfür wieder Reste der Lasercutbögen genutzt. Der Dachfirst wird mit Teerpappe in Form von feinem Schleifpapier abgedeckt. Zunächst erfolgt ein grauer Anstrich und dann eine Waschung mit der "Mauerwerksbrühe".

 

 

 

 

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Kibri-Welleternitplatten werden mit Löchern für Dachluken...

...und Schornsteine versehen.

Grundanstrich des Daches in grau.

 

Die Schornsteine erhalten am Übergang zum Welleternit eine Abdeckung. Diese baute ich aus einem passend zurechtgeschnittenen und gefalteten Stück Papier; auf dem Bild gut zu erkennen. Dünne Steifen an den Seiten komplettieren die Umrahmung, die mit Weißleim befestigt wird. Die Farbgebung erfolgte mit einer Mischung aus grau und silber (Revell 31176 und 31199).

 

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Die Umrahmungen der Schornsteine im Rohbau...

... und in grau-silber gestrichen.

Sonstige Arbeiten und Güterschuppen:

Für die Regenrinnen nutzte ich das Auhagen-Set 41609. Laut Bauanleitung ist die Regenrinne des Haupttraktes in Richtung Mitteltrakt beim Vorbild unterbrochen und kann beim Modell durchgeführt werden. Wird das Dach mit etwas anderem als Teerpappe gedeckt muss man die Regenrinne unterbrechen, weil schlicht kein Platz zum First des Mitteltraktes vorhanden ist, um die Regenrinne darüber hinwegzuführen. Die unbeliebteste Arbeit ist bei mir immer die Montage der Regenfallrohre. Lassen sich die Rohre aus dem mitgelieferten Alu-Draht noch gut in die richtige Form biegen, folgt danach das Ankleben ans Gebäude mit möglichst wenig, aber eben doch ausreichend Klebstoff ohne Klebeflecken zu produzieren. Ich habe den Alu-Draht mit Revell-Farbe lackiert und dann mit wenig Ponal an das Gebäude geklebt. Erschwerend kam bei mir hinzu, dass ich das obere Ende nicht in der Stutzen der Regenrinne kleben konnte. Die Klebekraft ist ausreichend und bei vorsichtigem Arbeiten entstehen auch keine sichtbaren Flecken vom Kleber. Den Sockel habe ich nach dem Aufkleben der Wände in grau gestrichen und dann etwas gealtert. Der Zusammenbau des Güterschuppens erfolgte nach Anleitung mit den schon beim Gebäude beschriebenen Abweichungen bei der farblichen Gestaltung. Erwähnenswert ist lediglich, dass ich die interessante Führung des Regenfallrohres vom provisorischen Vordach aus Messingdraht nachgebaut habe. Außerdem wurde die Regenrinne des Vordaches und das Fallrohr abweichend in braun gestrichen.

 

 

 

 

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“Sitzt und passt” ... leider nicht immer auf Anhieb.

Vordach des Güterschuppens und das verwinkelte Fallrohr.

Es werden noch weitere Arbeiten am Gebäude vorgenommen. Diese allerdings erst später bei oder nach dem Einbau (am Gebäude angebrachte Lampen, Schilder, eine Bahnhofsuhr etc.) vorgenommen. Der Bericht wird daher zu gegebener Zeit hier fortgeführt.

Inneneinrichtung:

Die für das Modell geplante Inneneinrichtung soll zu einem späteren Zeitpunkt komplettiert werden. Geplant sind die Ausgestaltung der Wartehalle samt Fahrkartenschalter, die Darstellung eines Raumes im Mitteltrakt zum Bahnsteig hin (beim geöffneten Fenster), ein Büroraum im Erdgeschoss des Nebentraktes (ebenfalls bei dem geöffneten Fenster), eine Bahnhofskneipe im Mitteltrakt zur Straßenseite sowie die Ausgestaltung des Güterschuppens. Zeitnah sollen davon nur das Büro und die Wartehalle sowie der Güterschuppen abgearbeitet werden, während der Rest bei Gelegenheit später erfolgt (ein Bahnhof besteht eben nicht nur aus dem Gebäude).Bei Fortschritten wird der Bericht hier ebenfalls ergänzt.

 

 

 

 

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©2013 A.Kühlinger

 

 

 

 

 

 

 

Dieser Baubericht erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und es wird keine Haftung für evtl. durch den Nachbau nach diesem Bericht entstandene Schäden übernommen. Dieser Bericht und alle darin enthaltenen Fotos dürfen nicht für kommerzielle Zwecke verwendet werden. Auch eine Weiterveröffentlichung auf privaten Internetseiten ist ohne meine ausdrückliche Zustimmung untersagt.